Wissenschaftlicher Name: Aegla sp. Chile

Deutscher Name: Aegla- Halbkrebs

Vorkommen: Argentinien, weitere Arten sind auch in Chile und Uruguay gefunden worden

Beschreibung: Ovaler Halbkrebs mit einem großen Scherenpaar am 1. Schreitbeinpaar und 3 weiteren sichtbaren Schreitbeinpaaren, die mit spitzen Dornen enden. Das 5. Schreitbeinpaar ist verkümmert und liegt unter dem eingeklappten Hinterleib (Pleon). Aeglas aus Argentinien sind braun-blau-grau gefärbt mit blau-grauen Scheren, die zu den Schereninnenseiten und Spitzen hin gelb werden. Alle Gelenke und die Scherenspitze direkt, sind rot. Die komplette Carapaxaußenseite ist stark gezackt. Ebenso wie auch das erste Schreitbeipaar. Die Unterseite ist cremefarbig hell.

Geschlechtsunterschiede:Weibchen hat unter dem eingeklappten Pleon 5 paarig angelegte Schwimmfüße, die bei den Männchen ganz kümmerlich bis fast nicht sichtbar vorhanden sind. Bei den Männchen sind am 5. Schreitbeinpaar die Gonoporen und beim Weibchen am 3. Schreitbeinpaar.

Größe der Weibchen: momentaner Durchmesser bei 2cm

Größe der Männchen: momentaner Durchmesser bei 3cm (angeblich können die Tiere eine Größe bis über 5cm Körperdurchmesser erreichen)

Wassertemperatur: Optimale Haltungstemperatur bei 21-23°C aber auch Temperaturen von 15-28°C werden vertragen.

Beckengröße und -einrichtung: 25 Liter-Becken mit 3- 5 Tieren ist möglich, dabei ist darauf zu achten, daß genügend Verstecke in Form von Höhlen und Steinspalten vorhanden sind. Die Tiere Graben sehr gerne an ihren Höhlen. Javamoos wird bei mir mit Vorliebe verspeist!!! Bei der Pflanzenwahl schnellwachsende Sorten nehmen, denn diese Tiere fressen Grünfutter mit Hingabe! Besser ist es, das Becken nur mit Wurzeln und Steinen zu gestalten! Dabei darauf achten, daß Steine mittels Silikon gesichert und fixiert werden müssen, denn die Aeglas unterhöhlen sehr gerne. Außerdem auf gute Sauerstoffzufuhr achten. Das Wichtigste aber sollte eine korrekte Abdichtung des Beckens sein, denn sie nutzen jeden noch so kleinen Spalt zur Flucht. Fische und Garnelen werden verschont. Schnecken werden gefressen, sogar Turmdeckelschnecken!

Futter: Grünfutter jeder Art, Futtergranulat, Laub, Schnecken, Fischrogen, Heimchen, Schaben

Art der Vermehrung: Weibchen trägt unter ihrem Hinterleib in den Schwimmfüßen etwa 20 Eier.

Paarung: Muß ich mich erst noch auf die Lauer legen! Allerdings beziehen die Partner eine gemeinsame Höhle, bevor es zur Paarung kommt, ähnlich den Cheraxarten.

 

 

 

 

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