Heimische Flusskrebse

Der Galizische Sumpfkrebs (Astacus loptodactylus) (LfW)

"Nach dem Zusammenbruch der Edelkrebsbestände durch die Krebspest griff der Speisekrebshandel zunächst auf den osteuropäischen Galizier- oder Sumpfkebs zurück, dessen ursprüngliches Verbreitungsgebiet von Vorderasien bis zur Oder und im Süden bis zum österreichisch/ungarischen Grenzgebiet reichte. Der Hauptlieferant um 1900 war Russland. Die früher weitverbreitete Annahme, die Sumpfkrebse seien gegenüber der Krebspest unempfindlich, ließ sich jedoch nicht aufrecht erhalten. Dies zeigte sich besonders drastisch ab etwa 1984, als die überaus reichen Bestände der Türkei der Seuche zum Opfer fielen. "

"Die Sumpfkrebse lassen sich an den hellen, gelblich bis braungrau gefärbten Scherenunterseiten, den starken Antennen und den vor allem bei den größeren Männchen typisch schmalen und extrem langen Scheren erkennen. Der Panzer des Sumpfkrebses ist stark mit spitzen Dornen besetzt und dünnwandig. "

Hier eine weitere Darstellung auf den Seiten des LfW-Bayern:

Der Galizier- oder Sumpfkrebs

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