In diesem Thema könnt ihr einiges
über die Verbreitung der heimischen Flusskrebse innerhalb Deutschland erfahren.
Es werden Themen behandelt, die sich mit der Bedeutung und der Biologie der Flusskrebse beschäftigen.
Darüber hinaus werden im Mitgliederbereich nach und nach die einzelnen
Bundesländer mit ihren jeweiligen, bekannten Krebsvorkommen etwas dargestellt.
Da die IFSK
(Interessengemeinschaft für Süsswasserkrebse) eine Informationsplattform für
Anfänger und Fortgeschrittene, Schüler und Studenten, Aquarianer und
Terrarianer darstellt, müssen wir den Bereich der heimischen
Flusskrebsvorkommen und der damit verbundenen Bemühungen der Fischereien, des
Naturschutzes und der Landesämter für Wasserwirtschaft als einen wichtigen
Aspekt auch in Bezug auf die Handhabung der Haltung von Süsswasserkrebsen aus
aller Welt beachten.
Die Berichte auf dieser und allen
weiteren Seiten sollen einen Einblick in die Vorkommen und heutigen
Erkenntnisse der heimischen Flusskrebse gewähren.
Darüber hinaus aber auch darstellen, warum ausländische Krebsarten und deren
Nachzuchten in unseren Gartenteichen und in einheimischen Gewässern nichts zu
suchen haben!!!. Wir haben dies ja auch im Themenbereich "Krebse
allgemein" bereits erwähnt.
"Die Broschüre "lusskrebse in Bayern" wurde
veröffentlicht, um durch umfassende Informationen zum Schutz und Überleben
unserer heimischen, vom Aussterben bedrohten Tiere beizutragen. Denn aus
Unkenntnis der Rechtslage und der katastrophalen Folgen werden immer wieder
amerikanische Flusskrebsarten, die Dauerüberträger der Krebspest sind, in
bayrische Gewässersysteme ausgestzt." (LfW)
Ergänzend hierzu ist
erwähnenswert, dass natürlich nicht nur bayerische Gewässer betroffen sind,
sonder hier momentan stellvertretend für alle Bundesländer und Länder Europas
aus der bayerischen Sicht gesprochen wird. Dies hängt damit zusammen, dass wir
eben hierzu eine Broschüre von Bayern zur Verfügung haben.
"Flusskrebse zählen zu den ältesten Lebewesen der Erde. Es gab sie
schon vor 250 Millionen Jahren. Von weltweit mehreren hundert Arten sind
insgesamt nur fünf in Europa und zwei davon in Bayern heimisch. Über viele
Jahrtausende bevölkerten STEINKREBS und EDELKREBS unsere Bäche, Flüsse und Seen in heute
unvorstellbaren Mengen. Erst als um 1890 - vermutlich über den Import
amerikanischer Krebse - eine tödliche Infektionskrankheit, die sog. Krebspest,
eingeschleppt wurde, starben in einem dramatischen Seuchenzug die einst
blühenden Krebsbestände bis auf wenige Restvorkommen aus.
Die vielfachen Bemühungen der Fischerei, des Naturschutzes und der
Wasserwirtschaft in Bayern zur Reinhaltung des Wassers und zur Verbesserung der
ökologischen Qualität des Gewässer brachten trotz zahlreicher
Wiedereinbürgerungsversuche bisher noch nicht die erhoffte Erholung der
Bestände." (LfW)
Die Krebspest (
Wasserschimmelpilz Aphanomyces astaci) beschäftigt nicht nur die
zuständigen Stellen, sondern betrifft auch uns Aquarianer innerhalb unserer
Beckensysteme!
Genau aus diesem Grund sollte es aber auch unser aller Anliegen sein, unsere
heimischen Krebsbestände zu erhalten.
Zum anderen können wir einiges vermeiden, wodurch die heimischen Bestände aber
auch unsere Aquarientiere gefährdet werden.
Als einheimische Krebse gelten
weitere Krebse wie
sind eingeführte, heute heimische
Krebse.
Bedeutung der Flusskrebse (LfW)
Biologie der Flusskrebse (LfW)
Bedrohungsfaktoren für die
Flusskrebse (LfW)
Rechtsvorschriften (LfW)
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen (LfW)
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