"Als erste außereuropäische Art kam Ende des 19. Jahrhunderts der
aus dem Osten Nordamerikas stammende Kamberkrebs nach Deutschland und
besiedelte sehr schnell die großen Flüssse, Kanäle und Seen. Auch Bayern blieb
von dem pestübertragenden Amerikaner nicht verschont. Er breitete sich in
Donau, Main und Regnitz aus und bildet dort große und zusammenhängende
Bestände. Wo er auftritt, erlöschen die heimsichen Krebspopulationen.
Glücklicherweise dringt er aber weniger in kleinere Fliessgewässer vor. Er ist
aggressig und kommt sogar mit dem Haupt-Fressfeind der Krebse, dem Aal,
zurecht.
Der Kamberkrebs wird kaum über 10 cm lang und ist wirtschaftlich als
>>Suppenkrebs<< nur von geringer Bedeutung. Gelegentlich wird er
als Angelköder verwendet und dadurch verbreitet."
"Der Kamberkrebs lässt sich nach Säuberung des meist verschmutzten
Panzers an den dunkelrotenbraunen Querstreifen auf der Oberseite des
Schwanzsegmentes und den spitzen Dornen am seitlichen Vorderrumpf und dem
starken Dorn am Ansatzglied der Schere leicht identifizieren. Die Unterseite
der Krebse ist schmutzig hellgrau."
Hier eine weitere Darstellung auf den Seiten des LfW-Bayern:
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