Heimische Flusskrebse

Der Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) (LfW)

"In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts importierten schwedische Krebsliebhaber den Signalkrebs von der Pazifikküste Nordamerikas nach Europa.
Trotz ernster wissenschaftlicher Bedenken und Warnungen versuchte man, mit ihm den weitgehend ausgestorbenen Edelkrebs zu ersetzen. Die Folge war, dass die meisten der noch verbliebenen Restbestände des Edelkrebses vernichtet wurden, denn der Signalkrebs ist ebenfalls ein latenter Dauerüberträger der Krebspest. Dennoch wurde er von Schweden aus in viele Länder Europas verkauft und - oft illegal - ausgesetzt."

"Der Signalkrebs ist an dem großen, weiß-türkisfarbenen Fleck im Scherengrund und an dem glatten Panzer ohne Dornen und Körner zu erkennen. Der Rückenpanzer ist an der Spalte zum Schwanzansatz dunkelschwarzgrün abgesetzt. Wie beim Edelkrebs ist auch beim Signalkrebs die Unterseite der Scheren lebhaft rot gefärbt. Die Form der Scherenaußenseite ist stärker gerundet als beim Edelkrebs. Der Signalkrebs erreicht eine Körperlänge von 16 cm und wird etw 250 g schwer. Auffallend ist seine Fähigkeit, die Scheren bei der Verteidigungsstellung besonders weit nach hinten zu bewegen. "

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