Verbreitung der Flußkrebse
Von den mittlerweile über 500 weltweit
bekannten Flußkrebsarten erfolgt die Einordnung in 3 große Familiengruppen - Astacidae,
Cambaridae und Parastacidae – die wir hier vorerst nur in den
bekanntesten Arten umschreiben.
Die Familie der Astacidae
bevölkert Europa und ist auch mit einigen Vertretern dieser Familie im westl.
Nordamerika zu finden, den Pacifastacus. Astacus und Austropotamobius
teilen ihre Habitate in Europa auf. Astacus dominierte eher in Eurasien.
Austopotamobius ist in Europa angesiedelt. Heute überschneiden sich die
Vorkommen dieser beiden Arten jedoch in Europa.
Die Gruppe der Cambaridae hat
mittlerweile sehr viele Arten ausgebildet, die sich bestens an die
unterschiedlichen Habitate angepasst haben. Die bekanntesten unter ihnen sind Cambarellus,
Procambarus, Cambarus, Orconectes, usw. Cambarellus aus den subtropischen
Gebieten Mexikos, sowie dem Südosten und mittleren Osten der USA. Procambarus,
mit mehr als 160 Arten die artenreichste Gattung, angesiedelt in den
Küstenebenen von New York südwärts bis Kuba und Guatemala, sowie südöstlichen
Teil der USA. Die Gattung Cambarus ist am weitesten im Südosten der USA, in
Gebirgs- und Berglandschaften, zu finden. In der Zentral-USA spielt allerdings
die Gattung Orconectes eine dominierende Rolle. Vertreter dieser Art wurden
auch in Europa gefunden.
Die 3. Familiengruppe sind die Parastacidae,
die in Neu Zeeland, Australien, Neu Guinea, Madagaskar und Süd Amerika
vorkommen. Die artenreichste Gattung sind Cherax. Ihr Verbreitungsgebiet
erstreckt sich von West-Australien bis Süd-Australien, sowie Äquator und Neu
Guinea. Euastacus kommen ebenfalls in Australien vor. Sie sind als
„Spiny crayfish“ aufgrund ihrer spitzen Stacheln oder Dornen auf ihrem Körper
bekannt.
Den Schwerpunkt der Artenvielfalt bilden der
Südosten der USA und Australien. Afrika und Indonesien besitzen keine
natürlichen Krebsvorkommen. Allerdings hat sich in Afrika der Procambarus clarkii
erfolgreich angesiedelt und führt einen zerstörerischen Feldzug.
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